Für Architekten Kremer & Partner heißt nachhaltiges Bauen, Gebäude zu schaffen, die auch den Bedürfnissen künftiger Nutzer entsprechen. Gute Gebäude lassen sich umnutzen, erweitern und weiterbauen. Ihre Baustoffe bleiben am Ende der Nutzung als Wertstoffe erhalten und können in geschlossene Stoffkreisläufe zurückgeführt werden.
Wie Nachhaltigkeit konkret umgesetzt wird, ist so individuell wie das Gebäude selbst. Im Bestand geht es darum, vorhandene Bausubstanz zu erhalten, neu zu konzipieren, zu sanieren oder zu erweitern. Oft ist das nachhaltigste Gebäude dasjenige, das bereits steht. Im Neubau suchen wir die richtige Balance aus wirtschaftlicher Konstruktion, ressourcenschonenden Materialien und angemessenem Technikeinsatz. Jeder Baustoff kommt dort zum Einsatz, wo er seine Stärken ausspielen kann, sei es im Holzbau, im Stahlbau oder in einer Hybridkonstruktion.
Nachhaltiges Bauen erfordert nicht zwingend mehr Budget, wohl aber frühzeitiges Mitdenken, Engagement und eine kooperative Projektentwicklung. Wir fügen Materialien so zusammen, dass sie sortenrein trennbar und wiederverwendbar bleiben. So dienen sie dem Lebenszyklus des Gebäudes, statt später zu kostspieligem Abfall zu werden.
Nachhaltigkeit ist für uns keine Zusatzleistung, sondern Grundlage unserer täglichen Arbeit. Als Architekturbüro in dritter Familiengeneration dürfen wir viele unserer „eigenen“ Gebäude Jahrzehnte nach ihrer Entstehung für die nächsten Generationen anpassen. Das verstehen wir unter gelebter Nachhaltigkeit. Impulse aus Forschungsprojekten wie dem Solar Decathlon Europe 21/22 und aus Lehrtätigkeiten an Hochschulen fließen unmittelbar in unsere Projekte ein.

NACHHALTIGES BAUEN
Nachhaltiges Bauen bedeutet für uns weit mehr als Energieeffizienz. Wir planen ressourcenschonende und anpassungsfähige Gebäude, die über ihren gesamten Lebenszyklus ihren Wert behalten.
